Ein GiroCode enthält eine vollständige SEPA-Überweisung. Wer ihn in seiner Banking-App scannt, hat Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck bereits ausgefüllt.
Ein Datensatz nach dem EPC-Standard des European Payments Council — deshalb funktioniert derselbe Code in den Apps unterschiedlicher Banken. Enthalten sind Empfängername, IBAN, Betrag, Währung und Verwendungszweck.
Der Standard ist streng, und daran scheitern die meisten selbst gebauten GiroCodes:
Rechnungen, Spendenaufrufe, Mitgliedsbeiträge, Mahnungen. Überall dort, wo jemand eine IBAN abtippen müsste — mit der entsprechenden Fehlerquote.
Bei wiederkehrenden Beträgen mit festem Verwendungszweck ist der Gewinn am größten: Der Zahlungseingang lässt sich automatisch zuordnen, weil der Zweck genau so ankommt, wie du ihn hinterlegt hast.
Der Betrag steht im Code. Ein GiroCode über einen festen Betrag lässt sich nicht wiederverwenden. Für Spenden ist ein Code ohne Betrag oft besser — dann trägt der Zahlende ihn selbst ein.
Nicht jede Banking-App kann es. Die meisten deutschen Institute unterstützen GiroCode, aber nicht alle und nicht in jeder App-Version. Die IBAN gehört deshalb zusätzlich im Klartext daneben.
Kein Zahlungsdienst. Der Code füllt ein Formular aus, mehr nicht. Es fließt kein Geld über uns, wir sehen keine Zahlung, und ein Zahlungseingang lässt sich darüber nicht bestätigen.
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