Der häufigste QR-Code führt auf eine Webseite. Hier steht, wie du ihn erstellst und wann du besser einen Code nimmst, dessen Ziel du später noch ändern kannst.
Ein Link-QR-Code enthält nichts weiter als die Adresse, zum Beispiel https://example.de/aktion. Die Kamera erkennt das Schema https:// und bietet an, die Seite zu öffnen. Mehr Magie ist nicht dabei.
Wichtig ist das Schema. Steht in dem Code nur example.de, ohne https://, behandeln viele Kameras den Inhalt als reinen Text und zeigen ihn an, statt die Seite zu öffnen. Die vollständige Adresse gehört immer hinein.
https://.Ein QR-Code, der die Zieladresse direkt enthält, funktioniert ohne jeden Server. Er ist unabhängig und unsterblich — aber unveränderlich. Ändert sich die Adresse, ist jeder gedruckte Code wertlos.
Läuft der Code dagegen über eine kurze Weiterleitungsadresse, zeigt er auf einen Eintrag, den du jederzeit umlegen kannst. Das kostet die Abhängigkeit von einem Dienst und bringt zwei Dinge, die anders nicht zu haben sind: das Ziel bleibt änderbar, und jeder Scan lässt sich zählen.
Für alles, was gedruckt wird, ist der änderbare Weg fast immer der richtige. Eine Kampagnenseite, die es in zwei Jahren nicht mehr gibt, hinterlässt sonst tausend tote Aufkleber.
Ein kurzer Link ergibt ein grobes, gut lesbares Muster. Genau deshalb sind Weiterleitungsadressen kurz. Auf einem T-Shirt-Aufdruck oder einem gewebten Etikett ist das kein Schönheitsfehler, sondern der Unterschied zwischen einem Code, der beim ersten Hinhalten liest, und einem, der nicht funktioniert.
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