Ein PDF-QR-Code führt auf ein Dokument statt auf eine Webseite. Typisch für Anleitungen, Datenblätter und Speisekarten — mit ein paar Fallstricken, die man kennen sollte.
Technisch ein Link. Ein PDF lässt sich nicht in einen QR-Code hineincodieren — dafür ist die Datenmenge um Größenordnungen zu groß. Der Code zeigt auf die Adresse, unter der das Dokument liegt.
Das hat eine praktische Folge: Wer die Datei austauschen kann, ohne die Adresse zu ändern, kann die Anleitung aktualisieren, ohne etwas neu zu drucken.
Dateigröße. Ein 40-MB-Datenblatt über Mobilfunk ist keine gute Erfahrung. Vor dem Verlinken für den Bildschirm optimieren; unter 5 MB ist eine brauchbare Faustregel.
Lesbarkeit am Telefon. Ein A4-Layout mit drei Spalten zwingt zum Zoomen. Wenn das Dokument hauptsächlich am Telefon gelesen wird, ist eine einfache Webseite die bessere Antwort — die passt sich an.
Erreichbarkeit. Das Dokument muss ohne Anmeldung erreichbar sein. Ein Link in einen Cloud-Ordner mit Zugriffsbeschränkung ist der häufigste Grund dafür, dass ein gedruckter Code ins Leere läuft.
Bedienungsanleitung am Gerät, Datenblatt auf der Verpackung, Speisekarte am Tisch, Beipackzettel am Produkt. Überall dort ersetzt der Code beigelegtes Papier — und lässt sich aktualisieren, was Papier nicht kann.
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