Ein Text-QR-Code enthält genau das, was du hineinschreibst — mehr nicht. Er funktioniert ohne Internet und eignet sich überall dort, wo eine Information am Gegenstand bleiben soll.
Freier Text, ohne Schema, ohne Anweisung. Das Telefon zeigt ihn an; was damit geschieht, entscheidet der Mensch davor. Genau deshalb funktioniert dieser Typ als einziger vollständig ohne Verbindung.
Seriennummern, Chargenbezeichnungen, Wartungsdaten, Pflegehinweise, Materialangaben, Inventarnummern. Kurz: alles, was zum Gegenstand gehört und nicht ins Netz.
Ein Beispiel aus der Praxis: Auf einem Ausstellungsstück steht die Bezeichnung im Klartext daneben — und im Code zusätzlich Baujahr, Material und Inventarnummer. Wer mehr wissen will, scannt.
Kürze. Die Zeichenzahl bestimmt die Feinheit des Musters unmittelbar. Ein Satz ergibt ein grobes, robustes Muster; ein Absatz ein feines, das auf kleiner Fläche oder rauem Material nicht mehr zuverlässig liest. Wenn viel Text nötig ist, gehört er auf eine Seite, auf die ein Link zeigt.
Umlaute sind unproblematisch, brauchen aber mehr Platz als reine ASCII-Zeichen. Bei sehr knapper Fläche merkt man das.
Keine Auswertung. Ein Text-QR-Code ruft nichts auf, also lässt sich auch nichts zählen. Wer wissen will, wie oft gescannt wurde, braucht einen Link.
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